Verteilung der Kontinente im Perm

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Erdzeitalter

Hinweis: Diese Seite enthält sehr viele Bilder – wenn Sie mit Analog-Modem im Internet unterwegs sind, wäre es zu überlegen, die Bilder auszuschalten. Sie finden alle wesentlichen Informationen auch in den Texten, auch die unten erwähnten Links zu den vergrößerten Ansichten der Kontinentanordnungen.

Die Grafik gibt einen Überblick über die Erdgeschichte und einige geologische Ereignisse wie Gebirgsentstehungen (Orogenesen) oder Ereignisse der Evolution. Die Darstellungen der Kontinente sind nur grobe Skizzen (von Hand nach verschiedenen Vorlagen gezeichnet und mit GIMP etwas aufgehübscht) und dienen lediglich der Veranschaulichung. Die Zeitangaben unterscheiden sich von Quelle zu Quelle leicht, sind also auch mit einer gewissen Unsicherheit behaftet.

Die Erdzeitalter zusammen mit den Ereignissen finden Sie unter der Grafik noch mal als Text, falls Ihnen die Schrift in der Grafik zu klein ist. Die Skizzen der Kontinentanordnung können Sie sich durch Mausklick auf den jeweiligen ovalen Bildausschnitt vergrößert anzeigen lassen.

Wenn Sie mehr über Erdgeschichte und Evolution wissen möchten – der Brockhaus Mensch, Natur, Technik, Band „Vom Urknall zum Menschen“ (Bibliografisches Institut & F. A. Brockhaus, Mannheim, Leipzig, 1999) gibt einen nach meiner persönlichen Einschätzung sehr guten Überblick, ausführlich, aber auch nicht zu detailliert.

Uebersicht ueber die Erdzeitalter Verteilung der Kontinente in der Kreidezeit Verteilung der Kontinente in der Trias Verteilung der Kontinente im Perm Verteilung der Kontinente im Devon Verteilung der Kontinente im Kambrium
Präkambrium – 4,6 Mrd. Jahre bis 570 Mio. Jahre vor heute
vor 4,6 Mrd. Jahren: Entstehung der Erde
vor 4,5 Mrd. Jahren: Entstehung des Mondes
vor 4,0 Mrd. Jahren: älteste Gesteine
vor 3,5 Mrd. Jahren: erste Bakterien
vor 2,5 Mrd. Jahren: Sauerstoffanreicherung der Atmosphäre
Abb. 1 ¦ Der Mond   Foto: Mond
Bildunterschrift Der Mond entstand vor etwa 4,5 Milliarden Jahren. Man nimmt heute an, dass ein marsgroßer Himmelskörper auf die frühe Erde prallte und die dabei herausgerissenen Stücke beider Körper den Mond bildeten.Bildunterschrift Ende
Abb. 2 ¦ Granit   Foto: Granit vom Ostseestrand
Bildunterschrift Unter den am Ostseestrand zu findenden Steinen sind viele Granitbrocken, die von den Gletschern der Eiszeit aus Skandinavien herantransportiert wurden. Sie sind meist etwa 1–2 Milliarden Jahre alt, entstanden also im Präkambrium. Granit entsteht, wenn Magma, also Gesteinsschmelze, unterhalb der Erdoberfläche erstarrt. In der Regel bildet sich Granit aus aufgeschmolzenem Krustenmaterial, in mehr als 2 Kilometern Tiefe. Die Erdkruste kann von unten aufschmelzen, wenn es beispielsweise unter Gebirgen zu erhöhter Wärmezufuhr aus dem Erdmantel und durch Verschiebungen oder Hebungen der Kruste zu einer Druckentlastung kommt. Geringerer Druck hat einen niedrigeren Schmelzpunkt zur Folge – das Krustengestein schmilzt zu Magma. Erstarrt dieses dann wieder, bildet sich Granit. Wird dann das Gebirge durch Erosion abgetragen, tritt der Granit an die Oberfläche und ist nun selbst der Erosion ausgesetzt.Bildunterschrift Ende
Kambrium – 570 bis 510 Mio. Jahre vor heute
erste Tiere mit Gehäusen und Skeletten; Leben existierte nur in den Ozeanen
Afrika, Südamerika, Indien, Antarktis, Australien und Teile Europas bildeten den Großkontinent Gondwana.
Hier finden Sie die Verteilung der Kontintente im Kambrium: Kontinente im Kambrium
Abb. 3 ¦ Sandstein mit Wurmgängen  Foto: Sandstein mit Spurenfossil vom Ostseestrand Foto: Sandstein mit Spurenfossil vom Ostseestrand
Bildunterschrift Unter den am Ostseestrand zu findenden Steinen finden sich etliche Sandsteinbrocken, die von den Gletschern der Eiszeit aus Skandinavien herantransportiert wurden. Sie sind meist etwa 550 Millionen Jahre alt, entstanden also im Kambrium. Sandstein ist ein Sedimentgestein. Er entsteht, wenn große Mengen Sand ins Meer gespült wird, sich dort am Boden nach und nach in Schichten absetzt, und sich dann im Laufe der Zeit verfestigt. In den hier gezeigten Sandsteinbrocken sind versteinerte Lebensspuren von Würmern aus dem Kambrium zu erkennen (etwa 550 Millionen Jahre alt).Bildunterschrift Ende
Abb. 4 ¦ Sandstein mit Spurenfossil   Foto: Sandstein mit Spurenfossil
Bildunterschrift Die dunklen Striche auf diesem Sandstein hier sind ebenfalls Spurenfossilien – Wurmgänge, die anschließend mit einem dunkleren Sediment gefüllt wurden. (Für diejenigen, die sich noch an das Fragezeichen an dieser Stelle erinnern – inzwischen hat mir ein Experte bestätigt, dass es sich um ein Spurenfossil handelt.)Bildunterschrift Ende
Ordovizium – 510 Mio. bis 440 Mio. Jahre vor heute
erste Fische
Abb. 5 ¦ Crinoidenkalk   Foto: Kalkstein mit Seelilien Foto: Kalkstein mit Seelilien
Bildunterschrift Seelilien gab es im Ordovizium und im Silur so viele, dass sie manchmal gesteinsbildend waren. Den Kalk, in dem ihre Reste massenhaft auftreten, nennt man deshalb Crinoidenkalk, nach dem lateinischen Namen der Seelilien. Um die Seelilienreste besser zu sehen, hilft es, den Stein nass zu machen. In den rot markierten Bereichen erkennt man Teile der Stiele, in den schwarz markierten Querschnitte von Stielen mit dem Hohlraum in der Mitte. Orange markiert sind Teile, die fast aussehen, als könnte es sich um Reste der Arme handeln. Im unteren Bild ist ein Ausschnitt aus dem oberen zu sehen.Bildunterschrift Ende
Silur – 440 Mio. bis 410 Mio. Jahre vor heute
erste Landpflanzen
Baltica und Laurentia vereinigten sich zum Großkontinent Laurussia (auch Old-Red-Kontinent genannt); hierbei entstanden unter anderem das norwegische Fjell und das Gebirge Ostgrönlands (kaledonische Orogenese).
Abb. 6 ¦ Kalkstein mit Fossil   Foto: Kalkstein mit Armfüßerfossil Foto: Kalkstein mit Armfüßerfossil
Bildunterschrift Der am Ostseestrand zu findende Kalkstein ist oftmals um die 420 Millionen Jahre alt, stammt also aus dem Silur. Kalkstein ist ein Sedimentgestein, das entsteht, wenn Schalenreste von abgestorbenen Meerestieren auf den Meeresboden sinken und sich dort im Laufe der Zeit verfestigen. Meist sind diese Schalenreste mikroskopisch klein, aber er enthält oft auch größere Schalenreste. In diesen Kalksteinbrocken sind Fossilien von Armfüßern enthalten. Manchmal sieht man sie schon von außen (oben), meist muss man den Kalkstein jedoch aufschlagen (unten). Armfüßer ähneln Muscheln, haben aber Tentakel zu beiden Seiten des Mundes. Es gibt auch heute noch lebende Armfüßer.Bildunterschrift Ende
Abb. 7 ¦ Kontinentaldrift und Gebirgsbildung   Grafik: Subduktionszonen und mittelozeanischer Rücken
Bildunterschrift Im Erdmantel gibt es Konvektionswalzen aus heißem Mantelgestein. An den mittelozeanischen Rücken steigt heißes Material auf und gelangt durch den Graben in der Mitte des Rückens an die Oberfläche. Dort lagert es sich an den Rändern des Grabens an, erkaltet und bildet so neuen Ozeanboden. Da sich der Ozeanboden auf die Weise vom Rücken ausgehend ausdehnt, muss an anderer Stelle Ozeanboden verschwinden – diese geschieht an den so genannten Subduktionszonen. Hier taucht ozeanische Kruste unter einen Kontinent ab (ozeanische Kruste hat eine höhere Dichte und ist deshalb schwerer als kontinentale Kruste) und wird dann im heißen Erdmantel aufgeschmolzen. Die kontinentale Kruste wird dabei zusammengeschoben und zu Gebirgen aufgefaltet. Solche Faltenstrukturen kann man im Fels von Gebirgen oft sehen.Bildunterschrift Ende
Abb. 8 ¦ Im norwegischen Fjell   Foto: im Fjell in Norwegen
Bildunterschrift Im Silur vereinigten sich die Kontinente Baltica und Laurentia zu einem Großkontinent. Durch das Auffalten der aufeinanderprallenden Krustenteile entstanden unter anderem das norwegische Fjell. Die ursprünglich 6000 bis 8000 Meter hohen Berge sind infolge von Erosion heute nur noch Rumpfgebirge.Bildunterschrift Ende
Devon – 410 Mio. bis 355 Mio. Jahre vor heute
erste Amphibien und Insekten; erste Wälder; wichtige Pflanzen sind Farne und Bärlappgewächse
Hier finden Sie die Verteilung der Kontintente im Devon: Kontinente im Devon
Abb. 9 ¦ Teichmolch   Foto: Teichmolche
Bildunterschrift Im Devon tauchten die ersten Amphibien auf. Diese Amphibie ist ein Teichmolch in unserem Gartenteich und deutlich jünger. (Oberhalb des Molches, in nahezu rechtem Winkel zu diesem kann man noch einen zweiten erkennen.)Bildunterschrift Ende
Karbon – 355 Mio. bis 290 Mio. Jahre vor heute
erste Reptilien
Laurussia und Gondwana drifteten aufeinander zu; hierbei entstanden unter anderem Harz, Schwarzwald und Vogesen (variskische Orogenese). Die ursprünglich 6000 bis 8000 Meter hohen Berge sind infolge von Erosion heute nur noch Rumpfgebirge.
Im Karbon bildeten sich die meisten der heute von der Industrie genutzten Steinkohlelager.
Abb. 10 ¦ Steinkohlekraftwerk Rostock   Foto: Kühlturm des Steinkohlekraftwerks Rostock
Bildunterschrift Im Karbon entstanden die Steinkohlevorräte. Steinkohle ist ein Sedimentgestein, dass aus abgestorbenen Pflanzenteilen besteht, die unter Luftabschluss (durch andere Sedimente wie Tone) und hohem Druck verdichtet und umgewandelt wurden. Steinkohle besteht zu 50 Gewichtsprozent aus Kohlenstoff und wird zur Energieerzeugung in Kraftwerken genutzt.Bildunterschrift Ende
Perm – 290 Mio. bis 250 Mio. Jahre vor heute
Alle Kontinente waren zu einem einzigen Kontinent Pangäa vereinigt.
Zum Ende des Perms fand ein gewaltiges Artensterben statt. 85 % der Meeres- und mindestens 70 % der landbewohnenden Wirbeltierarten starben aus. Als Ursache kommen die großräumige Vereisung der Südhemisphäre sowie starker Vulkanismus im Zusammenhang mit der variskischen Gebirgsbildung in Frage.
Im Perm traten die ersten Nacktsamer auf – also Pflanzen, deren Samen nicht in einen Fruchtknoten eingeschlossen sind. Gab es früher mehrere Hunderttausend Arten, existieren heute nur noch einige hundert. Die häufigsten heutigen Nacktsamer sind die Nadelbäume.
Auch die ersten echten Libellen erscheinen im Perm.
Hier finden Sie die Verteilung der Kontintente im Perm: Kontinente im Perm
Abb. 11 ¦ Kiefern im Moor   Foto: Kiefern im Moor bei Graal-Müritz
Bildunterschrift Die Vorfahren unserer heutigen Nacktsamer, von denen die Kiefer in Norddeutschland recht häufig ist, stammen aus dem Perm. (Dieses Foto entstand im Großen Ribnitzer Moor bei Graal-Müritz, meinem Lieblingsspazierweg.)Bildunterschrift Ende
Trias – 250 Mio. bis 205 Mio. Jahre vor heute
erste Dinosaurier, erste Säugetiere
Pangäa begann zu zerbrechen, Grabensysteme bildeten sich.
Hier finden Sie die Verteilung der Kontintente in der Trias: Kontinente in der Trias
Abb. 12 ¦ Ein Kontinent zerbricht   Grafik: Bildung eines Grabenbruches
Bildunterschrift Steigt aus dem Mantel heißes Material auf, kann dadurch die Kruste gedehnt und verdünnt werden. Die verdünnte Kruste bricht ein, Krustenblöcke sacken ab und bilden einen Graben. Das aufsteigende und zur Seite strömende Material dehnt die Kruste weiter, bis sie aufreißt. Das aufsteigende Magma schmilzt unter der Druckentlastung und kann durch die Risse an die Oberfläche dringen und neue ozeanische Kruste bilden. Die aus kontinentaler Kruste bestehenden steilen Grabenränder entfernen sich weiter von dem Riss, während hier immer neue ozeanische Kruste angelagert wird und sich ein neuer Ozean bildet (dazu muss natürlich auch noch Ozeanwasser einfließen). Die frische Kruste kühlt mit zunehmendem Alter ab, zieht sich zusammen und der Ozeanboden senkt sich. Am Riss steigt weiterhin Magma nach oben – hier wölbt sich ein Gebirge, ein mittelozeanischer Rücken, von einem Grabenbruch durchzogen, in dem Magma austritt und neuen Ozeanboden bildet. Bildunterschrift Ende
Abb. 13 ¦ Die tausendjährige Eibe von Mönchhagen   Foto der Mönchhäger Eibe
Bildunterschrift Die ersten Eibengewächse entstanden in der Trias. Diese Eibe ist einige hundert Jahre alt (wenn auch wohl nicht ganz die tausend Jahre, die man ihr nachsagt) und ist das Wahrzeichen Mönchhagens.Bildunterschrift Ende
Jura – 205 Mio. bis 142 Mio. Jahre vor heute
erste Vögel; Blütezeit der Saurier
Im oberen Jura vor 150 Millionen Jahren lebte Archaeopterix, ein Urvogel, der zu den Dinosauriern gehört, aber mit den Vögeln sehr nahe verwandt ist.
Der Gingkobaum, ein heute beliebter Parkbaum, entsteht in der Trias.
Pangäa zerbrach weiter; Laurasia trennte sich von Gondwana. Der Ozean Thetys schob einen Meeresarm zwischen Laurasia und Afrika, der Atlantik begann, sich zu öffnen.
Abb. 14 ¦ Gingko   Foto unseres Gingkobaums
Bildunterschrift Unser Gingkobaum im GartenBildunterschrift Ende
Kreide – 142 Mio. bis 65 Mio. Jahre vor heute
erste Blütenpflanzen; Bildung der Rocky Mountains
Gondwana und Laurasia zerbrechen in unsere heutigen Kontinente; der Atlantik öffnet sich, was zu einer Nordwärtsdrift von Afrika und Indien auf Eurasien zu führt und in der Folge zur Entstehung der Alpen (vor 65 Mio. Jahren) und des Himalaja (im Tertiär) (alpidische Orogenese).
Am Ende der Kreidezeit kommt es zum Aussterben der Dinosaurier, vermutlich durch den Einschlag eines Meteoriten mit einem Durchmesser von etwa 10 km.
Hier finden Sie die Verteilung der Kontintente in der Kreide: Kontinente in der Kreidezeit
Abb. 15 ¦ Feuerstein   Foto: verschiedene Feuersteine und ein Fossil eines Armfüßers
Bildunterschrift Die meisten der Feuersteine, die man am Ostseestrand findet, entstanden im Tertiär und in der späten Kreide, vor 60 bis 70 Millionen Jahren, wobei die gelben und rötlichen mit 60 Millionen Jahren jünger sind als die schwarzen. Feuerstein ist ein Sedimentgestein, liegt aber nicht wie Sand- oder Kalkstein in Schichten vor, sondern in Knollen, die in der Schreibkreide liegen. Im Kreidesediment gelöste Kieselsäure verdichtete sich zu harten Knollen. Die Kieselsäure stammt wahrscheinlich aus den Schalen von Kieselalgen. Die Schreibkreide ist ein recht weiches Kalkgestein, also ein Sediment. Die weiße Hülle um viele Feuersteine ist übrigens keine Schreibkreide, sondern eine Silicium-Dioxid-Masse.
In der Schreibkreide (berühmt ist die Kreideküste auf Rügen) findet man oft Fossilien; rechts möglicherweise ein Armfüßer, vielleicht aber auch nur eine zufällig entstandene Form.Bildunterschrift Ende
Abb. 16 ¦ Fossilien im Feuerstein   Foto: Schwämme im Feuerstein Foto: Korallen im Feuerstein
Bildunterschrift In der Schreibkreide und im Feuerstein findet man oft Fossilien: oben Kieselschwämme, unten Korallen.Bildunterschrift Ende
Abb. 17 ¦ Alpen   Foto: in den Alpen Foto: in den Alpen
Bildunterschrift Die alpidische Orogenese ist noch nicht abgeschlossen – die Alpen heben sich immer noch um wenige Millimeter pro Jahr, werden allerdings durch Erosion gleichzeitig wieder abgeschliffen. Die Kulisse sieht bei diesem jungen Gebirge noch deutlich „faltiger“ aus als bei den alten norwegischen Bergen. Diese Fotos wurden mir von Anette Mosler und Katja Unger zur Verfügung gestellt – vielen Dank!Bildunterschrift Ende
Abb. 18 ¦ Elbsandsteingebirge   Foto: Die 'Bastei' genannte Felsformation im Elbsandsteingebirge
Bildunterschrift Auf ganz andere Weise als die Alpen entstand das Elbsandsteingebirge: Während der Kreidezeit lag das Gebiet unter einem Flachmeer. Von Flüssen wurde Sand in dieses Meer gespült, der sich als Sediment absetzte und sich nach und nach zu Sandstein verdichtete. Nach Abfließen des Meeres trat der Sandstein an die Oberfläche und wurde durch die Elbe und ihre Nebenflüsse zerschnitten und abgetragen und in die heutige beeindruckende Gebirgslandschaft verwandelt.Bildunterschrift Ende
Tertiär – 65 Mio. bis 2 Mio. Jahre vor heute
Ausbreitung der Säugetiere
vor 55 Mio. Jahren: Trennung von Australien und Antarktis
vor 38 Mio. Jahren: Kollision von Indien und Asien
vor 15 Mio. Jahren: Bildung des Himalaja; Öffnung des Roten Meeres
Abb. 19 ¦ Bernstein   Foto: Bernstein
Bildunterschrift Bernstein ist fossiles Harz der Bernsteinkiefer und um die 40 Millionen Jahre alt. Dieses Stück ist mit 2 cm Durchmesser das größte, das wir bisher am Ostseestrand gefunden haben. Da Bernstein eine ähnliche Dichte hat wie Wasser, findet man ihn leichter, wenn das Wasser eine hohe Dichte hat – dann schwimmt er leichter auf. Was bedeutet, dass man ihn eher im Winter findet, wenn das Meer kalt ist. Dazu sollte kurz vorher ein Sturm aus der richtigen Richtung den Tang und mit ihm den Bernstein an den Strand geworfen haben. Bildunterschrift Ende
Abb. 20 ¦ Himalaja   Foto: in Shimla im Himalaja Foto: in Shimla im Himalaja
Bildunterschrift Der Himalaja hebt sich immer noch um wenige Millimeter pro Jahr, wird allerdings durch Erosion gleichzeitig wieder abgeschliffen. Diese Fotos machte Konrad Miegel in Shimla (Indien) im mittleren Himalaja – vielen Dank!Bildunterschrift Ende
Quartär – 2 Mio. Jahre vor heute bis heute
vor 2 Mio. Jahre: erste Menschen (Australopithecus)
vor 1,8 Mio. Jahren: älteste Steinwerkzeuge
vor 600 000 Jahren: erster Gebrauch von Feuer
vor 100 000 bis 150 000 Jahren: Homo sapiens
vor 10 000 bis 100 000 Jahren: letzte Eiszeit
Abb. Abb. 21 ¦ Warnowdurchbruch   Foto: im Warnowdurchbruchstal
Bildunterschrift Die Landschaft Mecklenburg-Vorpommerns wurde durch die letzten Eiszeiten geprägt. Eine der schönsten Ecken, die die Eiszeit uns hier hinterlassen hat, ist meiner Meinung nach das Durchbruchstal der Warnow. Die Gletscher schoben Geröll vor sich her, als sie sich von Skandinavien nach Norddeutschland ausbreiteten. Nach dem Abschmelzen der Eisdecke blieb das Geröll liegen und bildete Hügelketten, so genannte Endmoränen. Eine solche Moräne hat die Warnow in der Nähe von Sternberg im Laufe der Zeit durchbrochen und so ein landschaftlich sehr schönes Tal geschaffen.Bildunterschrift Ende

© Wiebke Salzmann, April 2009

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